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Über uns

Echokardiographie im Zentrum

 

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin des Landesklinikums St.Pölten betreut im Schnitt  20.000 operative Patienten pro Jahr mit Allgemein- oder Regionalanästhesieverfahren. Ebenso obliegen dem Anästhesieteam die präoperative klinische Optimierung sowie die postoperative Nachbehandlung im Sinne der Überwachung von Vitalfunktionen bzw. der gezielten Schmerztherapie.
Die zweite Kernkompetenz betrifft die Intensivmedizin bei Patienten mit Einfach- oder Mehrfachorganversagen sowie die Stabilisierung nach großen chirurgischen Eingriffen in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen operativen Abteilungen. Zur Zeit betreibt das Team 33 Intensivbetten, wobei inerdisziplinär das gesamte Spektrum der Intensivmedizin mit Ausnahme der Transplantationsmedizin abgedeckt wird ( inklusive Herzchirurgie, Neurochirurgie, Polytraumapatienten, Allgemein- und Thoraxchirurgie, Urologie, HNO, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Orthopädie, Plastische Chirurgie, Gynäkologie, Augenchirurgie).
Es werden sämtliche Organersatzverfahren einschließlich der extrakorporalen Membranoxygenierung angeboten.
Dieses Spektrum und die daraus ableitbaren Anforderungen haben der Echokardiographie einen ganz zentralen Stellenwert in der Diagnostik und im Monitoring der hämodynamischen Situation des Patienten gegeben. Die akute hämodynamische Instabilität führt über die Echokardiographie zur spezifischen Indikationsstellung für kontinuierliche erweiterte hämodynamische Monitoringverfahren und somit zur individuellen therapeutischen Optimierung.
Im herzchirurgischen OP werden sämtliche Patienten intraoperativ mittels transösophagealer Echokardiographie monitiert. Hierfür stehen zwei Uktraschallgeräte des Typs Vivid 7 der Fa. General Electrics zur Verfügung. Außerhalb des Zentralops werden transthorakale und transösophageale Untersuchungen mit den Geräten des Typs Vivid I, ebenfalls FA. GE durchgeführt. Zur Nachvermessung und zu Ausbildungszwecken wird eine Workstation mit der EchoPac Software eingesetzt.
 
Aus unserer Sicht ist die echokardiographische Beurteilung auch außerhalb der Cardioanästhesie im Rahmen der perioperativen Versorgung ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Fachgebietes geworden. Deshalb möchten wir allen interessierten KollegInnen diesen Kurs anbieten und haben das Angebot in Richtung der Notfallsonographie und der Polytraumaerstbeurteilung mittels FAST Schema erweitert. Wir tragen damit auch dem internationalen Trend des bereits präklinischen Einsatzes der Ultraschalldiagnostik Rechnung.
 
 
Prim.Univ.Prof.Dr. Christoph Hörmann                 OA Dr. Gerhard Valicek, EDIC
 
   

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